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Maler am Monmartre 10.07.2019
Die Montmartre-Maler gehören zur Place du Tertre am Sacré Coeur, wie der Eiffelturm zu Paris. Jeder, der die Stadt der Liebe schon einmal besucht hat, weiß um den Charme, den dieses Viertel versprüht. Ebendiesen Flair will der Kelmiser Verkehrsverein im August in die Göhlgemeinde holen. Alle Vorbereitungen laufen.
Pablo Picasso, Henri Toulouse-Lautrec, Vincent van Gogh oder Amedeo Modigliani: Sie alle lebten einst auf Montmartre, dem höchsten Berg von Paris. Nicht die romantische Atmosphäre, sondern die billigen Mieten zogen die Künstler zu Beginn ihrer Karriere dorthin.


Den Organisatoren schwebt ein atmosphärischer und gemütlicher französischer Nachmittag vor.
Bis heute ist diese Ecke von Paris als Künstlerviertel bekannt. Besonders die Place du Tertre, auf der die Künstler an ihren Staffeleien sitzen und ihre Werke verkaufen, ist ein Touristenmagnet. Diese Anziehungskraft will der Verkehrsverein von Kelmis nun nutzen, um ebenfalls Touristen und Einheimische anzulocken. Der Kirchplatz in Kelmis soll im August ganz in das Flair der französischen Hauptstadt getaucht werden.

Der neue Präsident des Vereins, Rudolf Schmitz, erklärt, wie es dazu kam: „Wir haben uns fest vorgenommen, in Kelmis einiges auf die Beine zu stellen. Auch der Kirchplatz soll lebendiger werden. Wir haben eine Ideensammlung gestartet und der Gedanke, Montmartre nach Kelmis zu holen, gefiel uns allen. Jetzt arbeiten wir an der Umsetzung.“

Hunderte von Künstlern in der gesamten Euregio wurden angeschrieben. Gegen ein kleines Standgeld können sie am 25. August ihre Werke auf dem Kirchplatz ausstellen. „Am besten wäre, wenn ein paar Maler auch vor Ort arbeiten, so wie es auf Montmartre der Fall ist. Bisher haben wir nur einen bescheidenen Rücklauf. Aber ich bin sicher, da kommt noch mehr“, gibt sich der Präsident optimistisch. Es gebe in der Gegend genügend talentierte Maler oder Hobbyzeichner, aber bisher würden sich diese vielleicht scheuen, in Kelmis auszustellen. Rudolf Schmitz und seine Mitstreiter rühren weiter die Werbetrommel. Denn sie sind überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt: „In Kelmis ist immer weniger los. Da muss man gegensteuern.“

Neben den Künstlern aus Nah und Fern, die ihre Werke ausstellen und verkaufen können, sollen auch andere Elemente für die französische Stimmung sorgen. Ein Ziehharmonikaspieler wird das Event musikalisch begleiten. Alle Mitglieder des Verkehrsvereins tragen Baskenmütze und typische Pariser Kleidung. Angeboten werden französische Speisen und Getränke. Den Organisatoren schwebt ein gemütlicher französischer Nachmittag vor. Der Startschuss fällt um 12 Uhr. Bis in die frühen Abendstunden soll der Kirchplatz in das ungewohnte Ambiente getaucht werden. Und wer weiß: Wenn der französische Nachmittag gut ankommt, wird es vielleicht im nächsten Jahr italienische Mandolinenklänge oder spanische Paella-Düfte im Schatten des Kelmiser Kirchturmes geben.

Monmartre in Kelmis“ am 25. August ab 12 Uhr auf dem Kirchplatz. Eintritt frei.

Künstler, die Lust haben, ihre Werke auszustellen, können sich beim Kelmiser Verkehrsverein melden. Anfahrt aller Künstler erfolgt am 25. August bis spätestens 12 Uhr. Der Aufbau ist abzuschließen bis 13 Uhr. Mitbringen sollten die Aussteller Malerutensilien wie beispielsweise Staffelein, Pinsel, Farben und Sonnenschirm. Fertige Bilder dürfen ausgestellt und verkauft werden. Die Anmeldung erfolgt per Mail an verkehrsverein.kelmis2015@gmail.com. Pro Maler wird eine Einschreibegebühr von 25 Euro erhoben. Die Einschreibung läuft noch bis Ende Juli.
RUNDFRAGE!
Gemeinde kelmis hat seinen eigenen (Entenpfuhl) CASINO-WEIHER eine wunderschöne Oase!
Wir sollten hier ein Magnet - Anziehungspunkt für Touristen und Entspannungsort für die ganze Gemeinde schaffen.
Hat jemand Ideen und Vorschläge hierzu?
Wir hätten da eine, aber wir möchten gerne eure Meinung dazu hören (lesen).
Also ran an die Tasten.... Danke!

Diese Rundfrage hatten wir gestartet
Die Anteilnahme der Bevölkerung hat große Wellen geschlagen so das wir ein Interview geben mussten.

Wir konnten insgesamt 3126 Aufrufe und 3156 Interaktionen verzeichnen, daran erkennt man doch wie Inseriert so eine Rundfrage gehandhabt wird.
Wir haben diese Rundfrage in verschiedenen Gruppen und Netzwerke gestartet und Hunderte Kommentare als auch Pn´s erhalten.
Viele Vorschläge und einige Gegner, dies wird in unserer Auswertung alles berücksichtigt.
Die Auswertung wird zum 15.03.2019 erledigt sein und anschliessend auch veröffentlicht!
DANKE AN ALLE DIE MITGEMACHT HABEN.
MFG
Verkehrsverein Kelmis VOG.
Verkehrsverein Kelmis stellt sich neu auf

Veröffentlicht am 22.10.2018 um 18:00 Von Nathalie Wimmer

Einige Mitglieder und die Präsidentin des Kelmiser Verkehrs- und Verschönerungsvereins sind kürzlich zurückgetreten. Ausschlaggebend sei die Kommunikation seitens der Gemeindespitze gewesen. Der Rest der Mannschaft sieht es anders und will einen Neustart wagen.


Kurz vor den Wahlen sorgte eine Nachricht auf der Facebookseite des Kelmiser Verkehrs- und Verschönerungsvereins für Wirbel. Murielle Maats, die Präsidentin des Vereins, hatte dort folgendes geschrieben: „Wegen der mangelnden Unterstützung seitens der Gemeindespitze, insbesondere seit einem dicken Jahr, sind die Präsidentin, die Schriftführerin und einige Mitglieder zurückgetreten. Wir wünschen unseren Nachfolgern viel Erfolg.“ Lange blieb der Eintrag allerdings nicht sichtbar, er wurde kurz nach seinem Erscheinen wieder gelöscht. Nicht bevor sich einige PFF-Mitglieder darüber ausgelassen hatten, der Rücktritt sei ein vermeintlicher Racheakt an den Liberalen. Eine wahre Schlammschlacht wurde losgetreten.

Aber der Reihe nach: Was war da los? Und warum fühlten sich die Liberalen gleich so angegriffen? Tatsächlich gibt es eine private Verquickung, auf die die Kommentare anspielten. Murielle Maats ist die Ehefrau von Erik Janssen. Der ehemalige Erste Schöffe der Gemeinde war nach einem Streit mit seinem Parteikollegen, Bürgermeister Louis Goebbels (PFF), zurückgetreten. Erik Janssen hatte als Tourismusschöffe den Verkehrsverein wieder zum Leben erweckt. Zu den großen Aktivitäten gehörte unter anderem der Genuss-Markt, der zweimal erfolgreich auf dem Kelmiser Kirchplatz durchgeführt wurde. Bei der dritten Auflage blieb der Verkehrsverein allerdings außen vor. Das stieß Murielle Maats übel auf. Sie erklärt dem GrenzEcho auf Nachfrage: „Ausschlaggebend für meinen Rücktritt war die Sache mit dem Gourmet-Markt. Bei der letzten Auflage sind wir nicht eingeladen worden, mitzumachen. Auch einigen Geschäftsleuten wurde verboten, daran teilzunehmen. Viele wurden im Dunklen darüber gelassen, wer der Organisator war: nämlich die Gemeinde mit zwei Kelmiser Geschäftsleuten. Die Sache an sich war gut. Dass sie Erfolg hatten, war ja auch Sinn und Zweck der Aktivität. Genau das wollten wir als Verkehrsverein auch erreichen: Kelmis sollte belebt werden. Das ist den Veranstaltern gelungen. Das ist toll. Aber die Art und Weise, wie man mit uns umgegangen ist, war nicht berauschend“, erklärt die zurückgetretene Präsidentin.

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Kelmis sucht neue Mitglieder und frische Ideen.
Sie hätte sich einfach eine bessere Kommunikation seitens der Mehrheit im Gemeinderat gewünscht. Als eine persönliche Retourkutsche sieht sie ihren Rücktritt nicht. „Ich glaube nicht, dass ich so wichtig bin, dass ich irgendjemanden bei seiner Wahl beeinflussen könnte.“ Für sie sei das Kapitel nun abgeschlossen. Sie sehe auch ohne Groll auf die Zeit im Verein zurück. Sie sei froh, dass motivierte Leute den Verkehrsverein weiterführen.

Mittlerweile hat Claudia Eickhoff die Zügel des Verkehrsvereins in die Hand genommen. Sie findet die Aktion ihrer Vorgängerin nicht ganz glücklich, betont aber, dass sie keinesfalls mit ihr im Clinch liegt: „Der Moment, den die ausgeschiedene Präsidentin gewählt hat, um an die Öffentlichkeit zu gehen, hat vielleicht etwas damit zu tun, der Mehrheit eins auszuwischen, weil sie sich verkracht haben. Aber ich sehe das aus meiner Warte. Murielle Maats sieht es anders. Jeder hat Recht auf seine eigene Meinung.“ Der Schlammschlacht auf Facebook, bei der Murielle Maats auch persönlich angegriffen wurde, setzte sie ein Ende. „Diese Plattform gilt nur der Information und Mitteilung über den Verkehrsverein und seine Aktivitäten und nicht für politisch orientierte Äußerungen oder zum privaten Schlagabtausch“, so das Statement der neuen Präsidentin.

Über mangelnde Unterstützung der Gemeinde kann sich Claudia Eickhoff, die auch vorher im Verkehrsverein als Mitglied aktiv war, nicht beschweren. In Zukunft soll sich dennoch einiges ändern. Die Ausrichtung der Aktivitäten soll überdacht werden. Rum-Tastings oder Whiskyverkostungen beispielsweise soll es künftig nicht mehr geben. „Das waren gute Veranstaltungen, aber aus meiner Sicht kann jeder Verein so etwas veranstalten. Es sind keine typischen Verkehrsvereins-Aktivitäten. Wir wollen neue Dinge anpacken.“ Einige Ideen schwirren bereits durch die Köpfe der Truppe, ohne dass Entscheidungen getroffen wurden. „Ich wurde oft auf einen Autosalon angesprochen. Den gab es früher in Kelmis. Ich persönlich bin nicht dafür, kalten Kaffee aufzuwärmen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Vielleicht klappt es ja mit einem neuen Konzept“, so die neue Präsidentin. Der Verkehrsverein will insgesamt den Tourismus verstärkt fördern. Das könne auf mehreren Wegen geschehen: Spaziergänge organisieren und mitgestalten. Broschüren erarbeiten oder aus Gründen der Sichtbarkeit einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt unterhalten. Das sind Projekte, die auf der To-do-Liste stehen.

Man sei aber auch offen für neue Ideen und Denkanstöße. Aus diesem Grund findet am 13. November um 19 Uhr im Café Select eine öffentliche Generalversammlung statt. Dort wird um neue Mitglieder geworben und mitgeteilt, wo der Verein hinsteuern will. „Wir wollen transparent und offen arbeiten. Es ist heutzutage wichtig, dass die Menschen sehen, was wir vorhaben. Wir freuen uns über jeden, der zu uns stoßen will“, so Claudia Eickhoff.Die öffentliche Generalversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kelmis findet am 13. November um 19 Uhr im Café Select (Lütticher Straße 246 in Kelmis) statt.
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